Rupan zeigt vollen Einsatz. Nicht nur mit Worten, sondern mit Taten: in über sieben Organisationen und Vereinen.

Initiant First-Friday
Transkulturelle Prävention und Gesundheitsförderung
Katamaran
Asylbrücke
Unia Zug
schooling.ch
Fachstelle Migration
FIMM Schweiz
WWF Zug
Secondas Zug

Transkulturelle Prävention und Gesundheitsförderung
Ungesunde Ernährung, ungenügende Bewegung, Übergewicht, übermässiger Alkohol- und auch Tabakkonsum: sozial benachteiligte MigrantInnen sind von solchen Risikofaktoren überdurchschnittlich betroffen. Das von verschiedenen Schweizer Organisationen getragene Projekt Transkulturelle Prävention und Gesundheitsförderung setzt sich zum Ziel, die Chancengleichheit und Gesundheit der Migrationsbevölkerung zu verbessern und die angesprochenen Zielgruppen wirkungsvoller als bis anhin zu erreichen. Rupan engagiert sich im Beirat zur transkulturellen Tabak- und Alkoholprävention. Er äussert sich zu Strategie und Grundlagenpapieren, bringt Hintergrundwissen ein und fördert die Kommunikation und Wissensverbreitung unter MigrantInnen. Auf diese Weise leistet er einen Beitrag zum Problembewusstsein und letztlich zur Verminderung der gesundheitlichen Risikofaktoren Alkohol und Rauchen.

Verein Katamaran
Im Kanton Zug leben zahlreiche sozioökonomisch privilegierte Personen. Der Verein Katamaran setzt sich mit verschiedenen Projekten und Programmen dafür ein, dass auch "unterprivilegierte" Menschen freie Wahl und Entwicklungsmöglichkeiten haben. Es geht dabei im interkulturellen Zusammenleben um Bildungsprogramme, um die Durchsetzung von Menschenrechten und um "Empowerment", also um Eigenermächtigung. Rupan Sivaganesan ist Gründungsmitglied und seit 2001 Vorstandsmitglied dieses auf nationaler Ebene aktiven Vereins. Er hat in den Vereinsanfängen bei mehreren Durchführungen des interkulturellen Spiels "Ethnopoly – verbindet die Kulturen und macht Spass" mitgearbeitet. www.verein-katamaran.org

Asylbrücke
Mit der Einführung der neuen Integrationsverordnung des Bundes richten sich Integrationsmassnahmen seit Februar 2006 neu auch an vorläufig Aufgenommene, also Menschen aus dem Asylbereich. Das erleichtert diesen ehemaligen Asylsuchenden den Zugang zum Arbeitsmarkt. Und es zeigt auf, dass das Thema Integration heute einiges mit dem Thema Asyl zu tun hat. Diese Verbindung und die Verbindung zwischen der Asylpraxis und der Asylpolitik interessiert Rupan speziell: nicht die Augen verschliessen vor einzelnen Missbrauchsfällen und gleichzeitig die erbrachten Leistungen wert schätzen. Als Präsident des seit 1986 existierenden Vereins setzt sich Rupan Sivaganesan für ausgewogene Wahrnehmungen, für einen gesunden Realitätssinn und für einen menschlichen Umgang in der Asylpolitik und -praxis ein. www.asylbrücke.ch

Unia Zug
Gerecht, sozial, solidarisch: Die Gewerkschaft Unia setzt sich für die Interessen der Zuger ArbeitnehmerInnen ein und für fortschrittliche Arbeitsbedingungen. Rupan weiss um die historische Bedeutung der Gewerkschaften für sozialen Fortschritt, für bessere Löhne und gerechtere Arbeitsbedingungen. Und er unterstützt den Kampf für Lohngleichheit von Frau und Mann aktiv. Deshalb war es für ihn nur eine Frage der Zeit, bis er sich für ein Engagement im Vorstand der Unia Zug entschied. Und er ist gespannt auf die Aufgaben, die ihn dort erwarten.

schooling
Zukunftsperspektiven hängen auch stark vom Bildungshintergrund eines Menschen ab. Private Nachhilfeinstitute boomen. Das ist auch ein lukrativer Markt für Anbietende: Angebote für betuchte Familien gibt es viele, für Familien mit kleinem Portemonnaie sind sie hingegen Mangelware. "schooling" will hier Abhilfe schaffen und arbeitet deshalb professionell und gleichzeitig mit Nonprofit-Charakter zugunsten von mehr Chancengleichheit. Für einen symbolischen Beitrag erhalten unterprivilegierte einheimische und migrantische Kinder der Primar- und Oberstufe wöchentliche schulische Unterstützung. Und zwar von professionellen Lehrpersonen aus dem schweizerischen Bildungssystem. Das ist aber nicht alles: für langfristigen Schulerfolg braucht’s nicht nur "Erste Hilfe", sondern auch Lerntechnik, spezifische Beratungen für Eltern oder Mini-Projekte. Rupan als Mitinitiator und als Projektverantwortlicher will mit "schooling" einen Beitrag zu mehr Chancengleichheit und Ergebnisqualität leisten. Denn wie lautet doch das Motto von "schooling": Bildung schafft Zukunft – vers un avenir réussi – fit for future! www.schooling.ch

Fachstelle Migration
Das gemeinsame Zusammenleben von Menschen mit und ohne Schweizerpass bedingt auch gegenseitiges Wissen. Dazu ist es auch nötig, dass adäquate Werte und Normen wechselseitig anerkannt und dass entsprechend gehandelt wird. Die Fachstelle Migration bietet im Kanton Zug eine Anlaufstelle für MigrantInnen und SchweizerInnen, die sich beraten lassen möchten. Es geht dabei beispielsweise um ausländer- oder arbeitsrechtliche Fragen, um Sozialversicherungen oder um Mietrecht. Die Fachstelle Migration legt Wert darauf, dass auch intern verschiedene Migrantinnen und Migranten die Geschäfte mitlenken. Das gilt sowohl für das Betreuungsteam als auch für die Vorstandsmitglieder. Rupan ist Beisitzer im Vorstand der Fachstelle. Er unterstützt mit seinem Engagement ein breites und den Bedürfnissen angepasstes Beratungsangebot. Verständliche Informationen allein sind zwar noch keine Garantie für eine erfolgreiche Integration, aber sie sind absolut notwendig. Und dazu leistet die Fachstelle Migration einen Beitrag.